Der rattenfänger
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Die Sage nach den Gebrüdern Grimm

Die Sage vom Rattenfänger von Hameln erzählt man sich rund um die Welt. In Kinderzimmern, auf großen und kleinen Bühnen, sogar in Schulen wird sie vorgetragen. So ist es kaum überraschend, dass inzwischen zahllose Varianten des schaurig-schönen Märchens entstanden sind. Inklusive neuer Figuren, geänderter Handlung und mehr. „Die Kinder zu Hameln“ von den Gebrüdern Grimm ist die Version des Rattenfängers von Hameln, die weltweit wohl am populärsten ist.

Demnach soll ein Mann namens Bundting im Jahr 1284 die Stadt Hameln aufgesucht haben, die zu dieser Zeit unter einer schlimmen Rattenplage litt. In bunte Gewänder gekleidet und mit einer mysteriösen Pfeife im Gepäck erklärte der wunderliche Besucher den Bürgern Hamelns, sich ein für alle Mal um die ungebetenen Gäste zu kümmern: Gegen Bezahlung würde er Ratten und Mäuse aus der Stadt verschwinden lassen. Ein Deal, den die Hamelner nicht ausschlagen konnten.

Sobald sich alle Beteiligten auf einen Lohn geeinigt hatten, marschierte der Rattenfänger mit gezückter Pfeife durch die Stadt. Die Melodie, die er dabei unablässig auf seinem magischen Instrument spielte, war derart sonderbar, dass ihm alle Ratten und Mäuse blindlings folgten – und zwar bis in die Weser, in der sie allesamt ertranken.

Seinen verdienten Lohn aber wollten ihm die Hamelner Bürger nun nicht mehr zahlen. Mit leeren Händen und Wut im Bauch musste der Fremde die Stadt verlassen. Doch auf seine Rückkehr sollten die Hamelner nicht lange warten müssen.

Schon wenige Tage später erschien der Rattenfänger erneut in der Stadt. Die farbenfrohe Kleidung hatte er gegen die Tracht eines Jägers eingetauscht, ein roter Hut krönte sein nun verzerrtes Antlitz. Die Pfeife allerdings war die gleiche wie zuvor. Nur die Melodie, die er dieses Mal darauf anstimmte, war eine andere.

Anstelle von Ratten und Ungeziefer folgte nun jedes Kind, das älter als vier Jahre alt war, willenlos den Klängen des Pfeifers. Nicht einmal die Tochter des Bürgermeisters konnte dem Bann widerstehen und verließ mit dem Pfeifer und den anderen Kindern die Stadt. 130 Kinder Hamelns verschwanden auf diese Weise spurlos. Nur zwei der Kinder kamen zurück – eines blind, das andere taubstumm. Keines der beiden war imstande, die Hamelner über den Verbleib der anderen Kinder aufzuklären. 

Was mit den Kindern geschah, das weiß wohl nur der Rattenfänger selbst. Einige glauben, dass sie durch eine Höhle in den umliegenden Bergen bis ganz nach Siebenbürgen geführt wurden. Fest steht jedenfalls: Gesehen wurden sie auch in der Überlieferung der Gebrüder Grimm nie wieder.

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